Mental schlank werden: Unser Ratgeber

Abnehmen beginnt im Kopf – unser Ratgeber zum umprogrammierten Gehirn.

Gesundes Abnehmen, also tatsächlich Körperfett los werden, ist eine schwierige Angelegenheit. Wir wissen, dass Bewegung die halbe Miete ist und wir wissen, dass man unbedingt seine Ernährung und seine Ernährungsgewohnheiten ändern muss.

Um nachhaltig erfolgreich zu sein, nutzt einem keine Diät der Welt. Denn um wirklich erfolgreich abzunehmen, müssen wir uns selbst ändern und da muss man ganz oben, anfangen. Im Gehirn.

Wenn wir uns auf irgendeine Wunder Diät einlassen, dann ändern wir nur für einen sehr kleinen Zeitraum unsere Gewohnheiten und fallen dann wieder in unseren alten Rhythmus zurück.

Wir nehmen automatisch wieder zu und erleiden den Yo-Yo Effekt. Wenn man diese Erfahrung ein paar mal zu viel macht, schaut einem die Diabetes schon fast über die Schulter.

Wie kann eine Fettreduktion lang anhaltend funktionieren?

Unser Appetit, Hunger und das Gefühl satt zu sein sind unbewusste vegetative Funktionen unseres Körpers. So etwa wie der Herzschlag oder unsere Atmung.

Bei einem Menschen, mit einem normalen gesunden Gewicht sind diese Empfindungen vom Gehirn optimal gesteuert.

Im Rahmen einer Diät, soll nun der übergewichtige Mensch nicht dann aufhören zu essen wenn er satt ist sondern sobald er eine bestimmte Kalorienmenge erreicht hat. Und dieses Experiment bringt den Körper nachhaltig durcheinander.

Das bedeutet, dass Logik und Verstand eingesetzt werden und sich gegen die innere Wahrnehmung stellen.

Denn der Körper wird deutlich sagen: Hallo ich bin noch lange nicht satt“.

Der Schlüssel zum Erfolg ist die eigene Motivation. Nichts kann uns besser erfolgreich machen, als die eigene Motivation.

Das bedeutet wir sollten immer ganz klar selbst den ersten Schritt zu einem veränderten Leben durchführen. Man kann sich nicht in so etwas hinein quatschen lassen.

Man sollte sich klar und bewusst vor Augen führen, was es im Einzelnen bedeutet.

Denk dich schlank

Unser täglicher Kalorienbedarf, ist gegenüber unserer genetischen, also steinzeitlichen Programmierung, deutlich geringer. Wir modernen Menschen kommen meistens über leichte, körperliche Tätigkeiten kaum hinaus.

Gleichzeitig aber müssen wir uns unser Essen nicht jagen sondern leben in einem durchgehenden Überfluss, mit überfüllten Regalen.

Allmählich haben wir uns vermutlich immer größere Portionen angewöhnt, während unsere Bewegung jedoch nicht mehr wurde. Und dies führt zu einer langsamen aber stetigen Gewichtszunahme.

Crash-Diäten bringen, wie gesagt nichts, da wir unsere Gewohnheiten nur für einen sehr kleinen Zeitraum ändern und dann wieder zurück fallen.

Das was wir also tun müssen ist unser Gehirn, schlicht ausgedrückt, auf „schlank“ zu trainieren.

Tatsächlich gibt es Studien, dass es möglich ist, allerdings braucht man ungefähr ein Jahr um sich vollständig um zu programmieren.

Es gibt sogar Kurse, die den Übergewichtigen schlankes Benehmen beibringen: sich bewegen wie ein Schlanker, selbst denken und handeln wie ein Schlanker. Soweit wollen wir es hier heute nicht führen.

Wir wissen, dass sich das Gehirn genauso gut zum Umdenken anregen lässt, wenn man beginnt bewusst zu essen und auch bewusst nicht zu essen.

Wir empfehlen immer, am Anfang einer Reduktions-Phase, eine Ernährungsapp zu nutzen. Wir arbeiten zusammen mit der App Yazio.

Mithilfe einer solchen App, hat man den Überblick über die Kalorienanzahl, wie viel man schon verbraucht hat, und wie viel man noch essen darf. Man sieht, wie viel Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße dabei sind und bekommt ein Gespür dafür, was gesunde Ernährung tatsächlich ist.

Benutzt man eine solche App regelmäßig und trägt seine Werte täglich ein, so lernt auch das Gehirn mit.

Benutzt man gleichzeitig zum Beispiel den Trick, einfach nur noch kleinere Teller zu verwenden, beginnt man bereits sich um zu programmieren. Außerdem gibt es viele Lebensmittel, die das Sättigungsgefühl deutlich nach vorne bringen und verlängern.

Das mentale Fett

Unser Körper ist so eingerichtet, dass alle Abläufe automatisch funktionieren. Viele dieser Abläufe werden vollkommen unterbewusst gesteuert. Und das gilt auch für das Essverhalten.

Ein wichtiger Schritt zum erfolgreichen Abnehmen, ist nicht irgendwie und irgendwas zu tun.

Es geht darum, aus dem Unterbewussten heraus zu kommen und alles sehr bewusst zu tun.

Eine Ernährungsapp hilft dabei. Zusätzlich aber sollte man sich einmal Zeit nehmen und mit einem einfachen Blatt Papier ein paar Gedanken sortieren.

Schreibe für dich in wenigen klaren Stichpunkten auf, warum du abnehmen möchtest.

Was ist das Ziel dabei? Gesünder zu werden oder sich einfach wieder schöner zu finden? In eine bestimmte Hose zu passen oder bei einer Familienfeier eine gute Figur zu haben?

Füge noch ein paar weitere Vorteile hinzu, die du siehst.

Zum Beispiel, dass es gesünder ist, sein Idealgewicht erreicht zu haben. Dass es besser für die Gelenke ist und dass man vielleicht mehr Energie hat.

Und als drittes kommt die Frage nach dem warum?

Warum habe ich bisher mein Wunschgewicht nicht erreicht?

Gibt es etwas in meinem Leben was nicht normal oder rund abläuft? Hab ich Kummer oder Stress? Denn negative Gefühle beeinträchtigen den Stoffwechsel. Es kommt zum so genannten Kummerspeck.

Diesen Zettel nun solltest du irgendwo verwahren, wo du ihn dir immer wieder mal hervor holen kannst. Es geht darum Unterbewusstes zu Bewusstem zu verwandeln.

Du benötigst aber noch einen zweiten Zettel.

Auf dem ersten Zettel hast du dir Gedanken darüber gemacht, was du ändern möchtest und warum du es ändern möchtest und wo du vielleicht die Gründe siehst. Der zweite Zettel ist für die Lösungen. Schreibe dir in einfachen Stichpunkten auf, wie du Änderungen vornehmen wirst.

Zum Beispiel: du wirst ein Essverhalten ändern und in Zukunft weniger Cola trinken und Chips essen. Das ist ja schon einmal ein guter Anfang.

Du wirst gleichzeitig anfangen zu trainieren. Und du wirst etwas gegen den Stress bei deiner Arbeit tun, zum Beispiel mit dem Chef sprechen.

Das sind natürlich jetzt nur sehr simple Beispiele aber genau so kann es funktionieren.

Du hast begonnen dich mental aus zu sortieren und hast ein paar Knackpunkte gefunden, die vielleicht für deine Gewichtszunahme verantwortlich sind.

Als Letzter Punkt ist noch ganz wichtig:

Setze dir ein ganz klares Ziel. Wie viel Kilo und bis wann.

Konkretisiere den Plan so gut du es kannst und suche dir gerne Hilfe von Experten dabei.

Verantwortung

Ein wichtiger Schritt zur mentalen Umprogrammierung ist es, sich selbst nicht immer wieder aus der Affäre zu ziehen.

Nicht der Liebeskummer ist schuld, dass man zugenommen hat. Um langfristig erfolgreich abzunehmen muss man sich eingestehen, dass man immer selbst für sein Gewicht verantwortlich ist.

Wir sind es die letztendlich entscheiden was wir essen und wie viel. Wir haben die Kontrolle über unseren Körper und unsere Gesundheit.

Das bedeutet, wenn ich beschlossen habe ab sofort zu trainieren, dann werde ich das auch durchziehen.

Eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio, in welches man nie geht, nutzt einem gar nichts sondern zieht einen zusätzlich, wegen dem schlechten Gewissen, noch weiter runter.

Positiv denken

Ganz wichtig ist es, nicht mit folgendem Gedanken an die Sache heranzugehen zu gehen:

Ich werde mir jetzt acht Wochen lang echt mal alles verkneifen, damit ich mein Ziel erreiche. Und danach kann ja dann der Sommer kommen.

Dieser Weg wird garantiert nicht zu einem langanhaltenden Erfolg führen. Vernünftigerweise sollte man sich sagen, dass man ab jetzt ganz langsam und allmählich grundsätzlich das Essverhalten ändern wird. Also grundsätzlich gesund essen. Zum Beispiel grundsätzlich mehr selbst kochen und keine Industrieprodukte mehr zu verwenden.

Oder grundsätzlich auf Zucker zu verzichten und so weiter.

Aber das große Ziel darf man sich gerne in Etappen aufteilen.

Und wenn man erfolgreich so eine Etappe genommen hat, dann darf man sich dafür auch belohnen und diesen Erfolg feiern.

Vermeide es diese Zeit als eine Zeit des Verzichtens zu sehen und eine Zeit des sich alles Verkneifens. Denn dann programmierst du dich darauf, dich darauf zu freuen, wenn du wieder normal essen wirst wie vorher. Und das führt dich in den Yo-Yo. Versuche einfach um zu denken:

Freue dich darüber, wenn du gelernt hast so zu kochen und so zu essen, dass du weniger Heißhunger Attacken bekommst und dich lange satt fühlst.

Denke erst gar nicht daran, dass du jemals wieder so essen wirst wie am Anfang. Und genieße das Gefühl, wenn du deine erste Hose eine Konfektionsgröße kleiner kaufen kannst.

Hilfe

FunktionFit ist ja nicht nur ein Blog sondern eine aktive Community mit, in unseren Clubs trainierenden Frauen. Wir sind Experten bei der Gewichtsreduktion und stehen dir natürlich auch sehr gerne zur Verfügung. Wir schreiben dir deinen persönlichen Ernährungsplan und versorgen dich mit allem was du brauchst um langfristig und lang anhaltend abzunehmen.

Schreib uns einfach eine kleine Notiz und wir melden uns bei Dir.

Be FunctionFit!

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