Rezept: Grünkohl-Lasagne

Vegan oder vegetarisch: Eine außergewöhnliche Alternative zum Klassiker.

Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse aber auch im Frühjahr bekommt man ihn noch überall.

Er ist tatsächlich ein ganz besonders gesundes Gemüse denn er liefert reichlich Eisen, Kalzium und Proteine.

Grünkohl hat einen hohen Chlorophyllgehalt.

Chlorophyll gibt dem Grünkohl die frische, grüne Farbe. Aber es versorgt uns auch mit Wohlbefinden denn es wirkt unterstützend für die Leber, die Verdauung und hilft bei der Wundheilung.

Die im Grünkohl enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe schützen uns vor Krebs und senken möglicherweise den Blutdruck. Sie wirken entzündungshemmend, antibakteriell und unterstützen unseren Körper in jeder Hinsicht.

Grünkohl steckt voller Vitamin C. Vitamin C ist beteiligt an vielen Vorgängen in unserem Körper. Es schützt (als Anti-Oxidationsmittel) unsere Zellen vor freien Radikalen und es hilft bei der Aufnahme von Eisen.

Veganer und Vegetarier dürfen sich freuen denn Grünkohl ist voller Eisen. Der Eisenanteil ist höher als der in manchem Fleisch.

Grünkohl ist außerdem ein sehr guter Proteinlieferant. Er bietet also eine sehr gute Alternative zu tierischem Eiweiß. Pflanzliche Eiweiße sind für unseren Körper auch einfacher zu verarbeiten.

Die Zutaten

500 g Grünkohl, gefroren und püriert kann man ihn sehr gut direkt verwenden

Zwei nicht zu große Zwiebeln

Zwei kleine Äpfel

Eine Dose gehackte Tomaten

Zwei rote Spitz Paprika

Knoblauch nach Belieben

Eine kleine Chilischote

Etwas fertige Gemüsebrühe

Eine Handvoll Rosinen und eine Handvoll Cashewnüsse

Für die Größe der Form auf dem Bild brauchen wir etwa neun Lasagneblätter. Diese gibt es auch fertig für Veganer

Etwa 150 g Reibekäse oder ein veganes Produkt

50 g Butter oder Rama

40 g Mehl

200 ml Sahne oder ein veganes Ersatzprodukt

180 ml Milch oder Mandelmilch

Salz, Pfeffer, Muskatnuss sowie eine kleine Prise Zucker zum Abschmecken

Etwas Rapsöl zum Braten

Etwas Tomatenmark

Die Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch werden gehackt und in Öl sowie mit etwa einem Esslöffel voll Tomatenmark angedünstet. Man gibt den Grünkohl und die Tomaten hinzu und köchelt alles sanft.

In der Zwischenzeit werden Spitzpaprika und Chili klein geschnitten, ebenso wie die Äpfel. Zusammen mit den Rosinen gibt man alles in die große Pfanne. Mit der Gemüsebrühe wird alles fein abgeschmeckt und etwa 20 Minuten geköchelt. Zum Abschluss gibt man die Nüsse hinzu.

Für die Béchamelsoße schmilzt man die Butter oder Rama in der Pfanne. Mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und Muskat Nuss wird die Butter gewürzt. Das Mehl wird sehr vorsichtig hinzugegeben wobei man gut rühren muss und anschließend leicht gebräunt. Nach und nach kann man die Milch beziehungsweise Mandelmilch und auch die Sahne oder das Ersatzprodukt hinzugeben.

Wer Schwierigkeiten mit dem Erstellen einer Mehlschwitze hat kann sich mit einem kleinen Trick helfen. Man gibt das Mehl in eine Tasse und füllt etwas kaltes Wasser hinzu und verrührt Mehl und Wasser zu einer cremigen, dickflüssigen ‘Masse’.

Diese Creme kann man nun zu der angeschmolzen in Butter beziehungsweise Rama hinzugeben ohne dass in der Pfanne Klumpen entstehen.

Die ersten drei Lasagneblätter werden nun nebeneinander in die Auflaufform gelegt.

die Grünkohlmasse wird nun auf die Blätter gegeben und dann etwa ein Drittel der Béchamelsoße dazu. Darüber kommt etwas von dem Reibekäse. Und obendrauf kann jetzt die nächste Schicht Lasagne-Blätter.

Die Auflaufform wird so Schicht für Schicht gefüllt.

Im vorgeheizten Ofen wird die Lasagne etwa 45 Minuten bei 180° überbacken.

Wir wünschen ganz viel Spaß bei der Zubereitung und einen guten, gesunden Appetit.

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