Hormone: Schlüssel zum Abnehm-Erfolg: Unser Ratgeber

Hormone sind ein wichtiger Faktor, wenn man Gewicht verlieren will. Wir verraten Dir, wie du damit umgehst um Misserfolge zu verhindern.

Manchmal scheint sich alles gegen einen zu verschwören.

Da achtet man schon darauf weniger zu essen und trainiert und trotzdem nimmt man nicht so richtig ab. Das kann natürlich vielerlei Gründe haben.

Hormone beachten

Hormone sind sogenannte Botenstoffe. Das bedeutet sie leiten Nachrichten in deinem Körper von A nach B und steuern so deinen kompletten Stoffwechsel. Sie bestimmen was unser Körper mit der Nahrung anstellt also ob Fett gespeichert und festgehalten wird oder verbrannt.

Hormone arbeiten dabei Hand in Hand. Das hat manchmal die Konsequenz, dass wenn es an der einen Stelle nicht richtig funktioniert, diese Information, wie in einem Dominoeffekt, an alle anderen Stellen weitergegeben wird. So entsteht hormonelles Chaos was den Körper nicht dazu bringt Fett abzugeben.

Die gute Nachricht ist, wir haben es in der Hand wie unser Körper reagiert und wir können aktiv dazu beitragen unseren Hormonhaushalt wieder in Ordnung zu bringen.

Cortisol

Ein Fehler, der immer wieder gemacht wird ist, dass man mit zu viel Energie und zu viel Power los legt, wenn man den Entschluss gefasst hat, dass man abnehmen möchte. Nun legt man einfach zu viel Motivation auf das Thema und schon hat man sich selbst behindert. Denn das was wir erreichen wollen, ist nicht immer das, was unser Körper versteht. Unser Körper registriert, dass er weniger zu essen bekommt, also weniger Energie zur Verfügung gestellt bekommt, und gleichzeitig aber plötzlich viel, viel härter arbeiten muss. Denn zu den sparsameren Mahlzeiten kommen plötzlich Trainingseinheiten hinzu. Dies missversteht der Körper und reagiert mit Stress. Nun wird das Stress Hormon Cortisol ausgeschüttet und das behindert die Fettverbrennung.

Damit du also gar nicht erst beginnst gegen dich zu arbeiten, ist es wichtig, dass du verstehst, was in deinem Körper passiert und da sind die Hormone einfach ein ganz wichtiger Teil davon.

Um also zu verhindern, dass Cortisol ausgeschüttet wird, solltest du mit dir selbst behutsam umgehen und es nicht übertreiben. Viel hilft nicht viel. Starte langsam und allmählich mit deiner Lebensveränderung und nicht senkrecht von jetzt auf gleich.

Dein Körper kann sich an alles gewöhnen und an alles anpassen aber nicht über Nacht. Gib also deinem Körper eine Weile Zeit zu verstehen, was passiert und dann wird er mit dir arbeiten und nicht gegen dich. Schon bald kannst du dich über schöne Abnehm-Erfolge freuen.

Schlaf

Unser Schlaf ist von großer Bedeutung und entscheidet mit ob wir Übergewicht oder Idealgewicht haben. Bereits nach vier Nächten mit weniger als 7 Stunden Schlaf sind unsere Insulinwerte und Ghrelinwerte erhöht. Das bedeutet, dass wir deutlich mehr Hunger verspüren und gleichzeitig Fett speichern werden.

Leptin, das Sättigungshormon wird außerdem noch unterdrückt. Der Cortisol Wert steigt an. Das ist der Grund, warum wir nach einer durchfeierten Nacht Heißhunger-Attacken haben.

Stress

Stress ist in jeder Hinsicht Gift für uns da er den Cortisol-Wert dauerhaft ansteigen lässt.

Streit, Frust, Bewegungsmangel oder fehlende Zeit für Entspannung können unseren Körper in einen dauerhaften Alarmzustand versetzen. Das bedeutet, wenn wir uns zusätzlich zu unserem Alltagsstress, zu viel Druck machen mit dem Abnehmen, werden wir scheitern.

Es ist ganz wichtig, wirklich behutsam und klein anzufangen. Man sollte nicht erwarten pro Woche ein Kilo oder mehr abzunehmen. 300 g bis 500 g sind ideal und geben dem Körper das Gefühl, dass er nicht überfordert wird.

Cholesterin

Es hat sich in allen Köpfen festgesetzt, dass Cholesterin schlecht und ungesund ist. Eier, Butter und fettreiche Eiweißquellen wurden wegen ihres Cholesteringehalts angeprangert. Aber diese Annahmen sind falsch oder fehlerhaft.

Es gibt das HDL Cholesterin und das LDL Cholesterin. Das LDL Cholesterin ist in hohen Mengen nicht gesund. Das HDL Cholesterin ist jedoch absolut unverzichtbar für die Herstellung von Stoffwechselhormonen. Das bedeutet, dass man darauf achten muss gute Fette zu sich zu nehmen wie sie in Fisch, Olivenöl, Avocado, Nüssen und Eiern enthalten sind.

Insulin

Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und ist verantwortlich für den Transport von Glukose aus dem Blut in die Zellen.

Haben wir gegessen, so steigt der Blutzuckerspiegel an. Nun schüttet der Körper Insulin aus. Um Blutzuckerspitzen zu vermeiden sollten wir möglichst auf zuckerhaltige Süßigkeiten und Weißmehlprodukte verzichten. Dabei geht es um die einfachen Kohlehydrate denn diese werden im Körper ganz schnell zu Zucker verarbeitet. Die Bauchspeicheldrüse schüttet dann einfach zu viel Insulin aus und als Reaktion bekommen wir eine Heißhunger-Attacke.

Man sollte drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen und 4-6 Stunden dazwischen nichts weiter essen um den Insulinspiegel ruhig zu halten. So kann man Heißhunger Attacken umgehen. Zwischenmahlzeiten sind dann in Ordnung, wenn sie nicht süß sind, wie zum Beispiel Obst. Gemüse ist ballaststoffhaltig und der enthaltene Zucker wird nicht direkt genutzt sondern deutlich verzögert. Gemüse kann man also in jeder Form, zu jeder Zeit problemlos essen.

Ghrelin

Das sogenannte Hungerhormon macht es uns regelrecht ungemütlich und signalisiert uns, dass wir essen müssen. Das ist natürlich im normalen Leben sehr sinnvoll, denn wir alle wissen ja, manchmal ist man den ganzen Tag so beschäftigt und hat schlicht und ergreifend vergessen zu essen. Irgendwann wird man dann aber doch vom Hunger daran erinnert.

Wenn man aber nun gerade abnehmen möchte ist ein durchgehendes Hungergefühl einer unserer stärksten Widersacher. Um Hungerattacken zu vermeiden braucht man tatsächlich nur proteinreiche Nahrung. Eiweiß beruhigt das Gefühl hungrig zu sein sehr schnell, denn es ist ein starker Sattmacher.

Leptin

Leptin ist der natürliche Gegenspieler des Hungerhormons. Leptin wirkt wie ein Appetitzügler. Sind die Fettzellen gut gefüllt, so schütten Sie Leptin aus und senden ein Sättigungsgefühl an den Körper.

Menschen mit einem hohen Übergewicht (Adipositas) leiden an Leptinresistenz. Das bedeutet das Sättigungsgefühl stellt sich nicht mehr zuverlässig ein.

Studien haben ergeben, dass mit der richtigen Ernährung und mit Bewegung der Leptinresistenz entgegen gewirkt werden kann.

Um dem vorzubeugen sollte man zucker-und fetthaltige Speisen und Getränke vermeiden. Frittiertes und Süßigkeiten, unter anderem in Softgetränken, können die Wirkung von Leptin behindern.

Glucagon-like Peptid 1

Dieses Hormon reguliert den Blutzuckerspiegel und fördert die Insulinproduktion. Außerdem aber verzögert das Hormon die Entleerung des Magens und reduziert das Hungergefühl. Um möglichst viel von diesem Hormon herstellen zu können benötigt der Körper reichlich eiweißreiche Lebensmittel.

Wir wünschen dir ganz viel Erfolg beim Körperfettreduzieren. Wenn du dich darüber hinaus mit jemandem vom FunctionFit Team austauschen möchtest, so stehen wir dir sehr gerne in einem Zoom Call zur Verfügung. Hinterlass uns einfach eine kleine Nachricht.

Be FunctionFit!

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