Rezept: Veganer “Bacon”

Genauso knusprig und lecker wie das Original.

Nicht-Veganer oder Nicht-Vegetarier fragen sich immer wieder warum man in der veganen oder vegetarischen Küche unbedingt fleischliche Produkte kopieren möchte.

Warum muss etwas was aus Soja besteht wie eine Wurst geformt werden und vegetarische Bratwurst genannt werden?

Warum gibt es vegetarische Burger oder veganes Hackfleisch? Wozu soll ein pflanzliches Schnitzel überhaupt gut sein?

Die Antwort ist relativ einfach. Es liegt nicht daran, dass der Vegetarier sich insgeheim wünscht doch eine richtige “echte Bolognese” auf seinen Nudeln zu haben.

Es verhält sich eher genau anders herum.

Grundsätzlich sind die pflanzlichen Produkte, die als Fleischersatz gegessen werden sollen, nicht weniger gesund als das Original.

Sie sind oftmals in mancher Hinsicht sogar ein bisschen besser denn sie sind fettfrei, stammen nicht aus Massentierhaltung und liefern meistens sogar noch etwas mehr an Eiweiß.

Aber nicht alle Menschen vertrauen der vegetarischen oder veganen Küche und lehnen sie ab.

Als Grund wird oft die Konsistenz genannt aber hauptsächlich liegt es am Geschmack.

Um vegetarische Produkte aber für viele Menschen interessant zu machen, werden diese Produkte immer besser.

Das ist auch der Grund warum vegetarisches Hackfleisch genauso abgepackt wird wie das tierische Hack.

Um gegen diese Widerstände ein wenig anzukommen sieht eine vegane Lyoner eben genauso aus wie eine fleischliche Lyoner. Sie schmeckt auch genau so und ist in ihrer Konsistenz inzwischen überhaupt nicht mehr zu unterscheiden.

Fast alles konnte inzwischen sehr gut geschmacklich und optisch aber auch vom Kaugefühl richtig gut nach empfunden werden.

Und immer mehr Menschen wagen sich jetzt heran und probieren einmal ein vegetarisches Gericht.

In den Anfängen des vegetarischen Kochens waren die Rezepte relativ eingeschränkt. Man orientierte sich dabei beispielsweise häufig an der indischen Küche. Das war nun überhaupt nicht jedermanns Geschmack und ehrlich gesagt war Tofu früher auch eine vollkommen andere Angelegenheit, die auch nicht so richtig an jeden heran wollte.

Inzwischen aber ist die Auswahl riesig und man kann selbst althergebrachte Gerichte wie ein Gulasch ganz einfach und ohne Probleme vegetarisch oder vegan zaubern.

Aber nicht alles lässt sich tatsächlich so herstellen, dass es auch einem waschechten Fleischesser so richtig schmeckt.

Bacon bildet beispielsweise hier wirklich noch eine Lücke.

Wir haben nun für euch das ultimativer Rezept Bacon vegan und lecker auf den Teller zu bringen. Es dauert nicht lange, es geht sehr einfach.

Der vegane Bacon ist im Vergleich zum Origina, on Top, extrem kalorienärmer.

Die Zutaten

Reispapier für Frühlingsrollen

Wasser

Worcestersauce

Maggisauce -aber die scharfe

Sojasauce

Agavendicksaft, Honig oder Ahornsirup

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass jeder sich seine eigene Sauce dazu basteln kann. Man kann beispielsweise auch noch etwas Raucharoma hinzufügen.

Die Zubereitung

Das Reispapier wird jeweils in zwei Lagen verarbeitet d.h. man legt zwei Blätter übereinander und schneidet sie in etwa so breite Streifen, wie so ein Bacon-Streifen eben aussehen würde.

Diese Streifen werden nun vorsichtig und mit wenig Wasser überstrichen, so dass sie schön zusammen kleben.

Die fertigen Streifen werden nun vorsichtig auf ein Backblech welches mit Backpapier ausgelegt wurde gegeben.

Wenn einem das zu unsicher ist dann legt man die Streifen eben gleich auf das Backblech und befeuchtet sie dann. Es macht gar nichts wenn das Backpapier ein wenig nass wird denn so formt es sich zu kleinen Wellen die nachher einen durchaus schönen optischen Effekt ergeben.

Aber wie gesagt, es braucht wirklich nur sehr wenig Wasser.

Die Streifen dürfen nun wieder ein klein wenig trocknen. In der Zwischenzeit rührt man alle Zutaten zusammen bis man einen Geschmack gefunden hat, der einem gut gefällt. Wie gesagt kann man hier gerne auch kreativ werden und ganz andere Richtungen einschlagen.

Nun werden die Streifen einfach mit der fertigen Sauce überpinselt und bei 180° für etwa 3 Minuten in den Ofen gegeben. Die Hitze wird dann auf 150° reduziert und man bräunt alles einfach noch ein wenig nach, so lange bis einem das Aussehen und die Knusprigkeit gut gefallen.

Wir haben den veganen Bacon zu Spiegelei probiert. Wir haben ihn auch zu veganem Burger gegessen oder als Beilage zu amerikanischem French Toast.

Wir haben dazu die Sauce immer ein klein wenig verändert. Es hat uns sehr gut geschmeckt und der Knuspereffekt ist unübertroffen.

Wenn ihr eine weitere schöne Idee für die Sauce habt, so hinterlasst uns das gerne in den Kommentaren. Wir wünschen euch ganz viel Spaß und guten Appetit.

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