Rezept: Vegane Asia-Pfanne

Ein asiatisches Rezept aus Oma Sibylles Kochbuch

Meine Familie und ich haben viele Jahre in Asien gelebt. Meine Mutter hat in der Zeit alles über die fernöstliche Küche gelernt und ihr Wissen und Können später in Kochkursen weitergegeben. Hier kommt ein einfaches aber extrem köstliches und super gesundes Rezept aus ihrem Kochbuch.

Eine wichtige Zutat in diesem Rezept ist Ingwer. Ingwer ist eine sehr gesunde Wunderknolle mit großer Wirkung.

Sie verleiht asiatischen Gerichten oft einen typischen Geschmack und ist extrem reich an Vitamin C. Darüber hinaus enthält Ingwer Magnesium, Eisen, Calcium, Phosphor, Natrium und wirkt antibakteriell.

Die Wurzel wirkt auch negativ auf die Vermehrung von Viren. D.h. wenn man sie als Tee aufkocht dann hat man ein sehr potentes Mittel gegen alle Schnupfen und Erkältungskrankheiten.

Sie schmeckt ein wenig scharf und das ist sie auch. Diese Schärfe regt die Durchblutung und den Kreislauf an.

Da Ingwer den Stoffwechsel mit anregt fördert die Wurzel die Fettverdauung.

Die Zutaten

1 Paksoi

Ingwer

1 Pck. Räuchertofu

1 Limette

2 Lauchzwiebeln

1 kleine Spitzpaprika

Sojasoße

Chiliflocken

Etwas Zucker und etwas Soja-Öl zum Braten

Die Zubereitung

Alle Zutaten werden gewaschen und klein geschnitten. Der Ingwer muss natürlich vorsichtig geschält werden.

Die Limette wird ausgepresst. Der Paksoi wird getrennt in die weichen, blätterigen Teile und die härteren Teile des Stiels.

Auch der Räuchertofu wird in kleine Würfelchen geschnitten.

Nun wird alles in einer größeren Pfanne angebraten.

Zunächst beginnt man mit dem Tofu und fügt dann die härteren Teile des Paksoi und die Spitzpaprika hinzu.

Wenn diese Zutaten ein wenig angebraten sind gibt man die Frühlingszwiebeln und den Ingwer hinzu. Zum Schluss folgen die weicheren Teile des Paksoi.

Das Ganze wird abgeschmeckt mit der Sojasoße, dem Limettensaft, den Chiliflocken und etwas Zucker.

Wenn man den Tofu etwas knuspriger haben möchte, so kann man ihn nach dem Würfeln vorsichtig in etwas Mehl tunken und dann in Öl anbraten.

Das Mehl haftet an der feuchten Oberfläche und wird dann zu einer krossen Panade.

Wenn man das Gericht nicht vegan genießen möchte, so kann man es natürlich jederzeit um klein geschnittenes Hähnchen, Shrimps oder auch hauchdünn geschnittene Rinderfiletstreifen ergänzen.

Wenn man das Gericht noch etwas fruchtiger machen möchte, so kann man im Anschluss kleingeschnittene Mango hinzufügen.

Diese Asia-Pfanne kann auch hervorragend kalt gegessen werden wie ein Salat oder Beilage zum Grill.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Freude an diesem Rezept aus dem Familienkochbuch.

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