Die Regenbogendiät: So funktioniert sie richtig

Gesund Abnehmen? Mit der ‘Rainbow-diet’ kein Problem. Unser Ratgeber zum bunten ‘Fasten’.

Vor Kurzem haben wir über die Macht der Farben, hier im Blog, berichtet.

Farben stimulieren uns und erwecken Emotionen. Unser Gehirn ist auf Farben programmiert, auch was die Nahrungsaufnahme betrifft und reagiert mit dem Stoffwechsel sofort darauf. Dieses Prinzip nutzt die Regenbogen-Diät.

Entwickelt wurde diese Diät in den achtziger Jahren und wird gerade eben wieder ganz neu entdeckt. Sie basiert auf einer bunten Ernährung voller Frische und Vielfalt. Frisches Obst und knackiges Gemüse machen nicht nur rank und schlank sondern fördern auch noch die Gesundheit.

Die Diät garantiert farbenfrohe Teller und eine äußerst ausgewogene Rohkosternährung.

Gesetzt wird auf die Farben, die in der Natur bei ganz bestimmten Lebensmitteln vorkommen.

Gemeint ist Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila.

Wie schon der Name verrät sind dies die Farben des Regenbogens. Aber diese Farbpalette bedeutet in Nahrungsmitteln viel Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Immunsystemstärker.

Es gibt zwei Ansätze für die Regenbogendiät und wir stellen euch heute beide vor.

Für beide Ansätze aber gilt folgende Regel: man darf bis zu fünf Portionen am Tag essen und diese sollen aufgeteilt werden auf zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse. Eine Portion ist dabei eine Handvoll.

Mit dieser Faustformel wird die Diät so kalorienarm und man kann auf das Abwiegen und Kalorienzählen verzichten.

Das klingt jetzt erst einmal nach wenig Essen und viel Hunger. Das Geheimnis der Regenbogendiät ist jedoch viele, viele Ballaststoffe und Eiweiße. Beide sättigen lange.

Die Regenbogendiätje bunter desto besser

Das erste Prinzip diese Diät umzusetzen basiert darauf fünf mal am Tag Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Die unterschiedlichen Farben werden dabei unterschiedlichen Tageszeiten zugeordnet:

Der Morgen steht für Rot, Orange und Gelb.

Das bedeutet man startet ganz vegetarisch in den Tag.

Gemeint sind beispielsweise Kirschen, Aprikosen oder ein Pfirsich. Johannisbeeren, Erdbeeren, Bananen, Ananas, Tomaten, Melone, Karotten und so weiter sollen den Tag starten.

Beginnt man den Tag mit einer Orange hat man schon ein Drittel des benötigten Vitamin C für den ganzen Tag abgedeckt.

Orange bedeutet viel Beta-Carotin aufzunehmen. Dieser Pflanzenstoff schützt die Haut und die Schleimhäute und hat eine hohe antioxidative Wirkung.

Die Entwässerung wird durch rote Lebensmittel unterstützt.

Die rote Farbe in Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Pflaumen oder Roter Beete hat auch eine stark antioxidative Wirkung und fördert die Verdünnung des Blutes. Diese Lebensmittel unterstützen uns wenn wir Wassereinlagerungen oder geschwollene Beine los werden wollen oder Cellulite.

Die Mittagsstunde steht für Gelb, Grün und Blau.

Diese Farben stecken in Mais, Kartoffeln, Zucchini, Brokkoli, Spinat, Erbsen und Bohnen. Kohl ist dabei, Lauch, Schnittlauch und in allen Salaten.

Grüne Lebensmittel sind voll von Ballaststoffen, Wasser und Schwefel. Diese entgiften den Körper, denn sie schwemmen Toxine aus die zum Beispiel durch Stress, Tabak und Alkohol angesammelt wurden.

Durch die Ballaststoffe kann man sagen, alles was grün ist macht auch schön satt. Übrigens kann man zu allen Mahlzeiten immer auch etwas Grünes mitessen.

Gelbe Lebensmittel versorgen unseren Körper mit viel guter Energie. Damit gemeint sind alle pflanzlichen Öle aber auch Butter und Margarine.

Zu Gelb gehören auch Kartoffeln, Nudeln, Reis sowie alles Getreide und Brot. Diese Lebensmittel haben natürlich mehr Kalorien aber unser Körper braucht auch ein paar Kalorien um energiegeladen zu bleiben.

Am Abend erwartet uns Blau, Indigo, Violett und Gold.

Dazu zählen Auberginen, Rotkohl, Radieschen, Kohlrabi, Feigen und Brombeeren. In diesen Lebensmitteln steckt ganz viel Anti-Aging.

Weiß steht für Zwischendurch

Hier verstecken sich Nahrungsmittel die besonders proteinreich und fettarm sind.

Egal was man auch tut, man sollte stets darauf achten genug Eiweiß zu sich zu nehmen. Eiweiße sind nicht nur sättigend. Unser Körper benötigt sie ganz dringend um beispielsweise bestimmte Hormone herzustellen oder um zu verhindern, dass wir anstelle Fett gute Muskelmasse verlieren.

Gemeint sind Milch und Milchprodukte. Aber auch Blumenkohl oder zum Beispiel Litchies, Fenchel und Tofu. Zucker ist selbstverständlich nicht damit gemeint. Aber beispielsweise kann man zu einer Mittagsmahlzeit weißes Fleisch integrieren wie Hühnchen oder Fisch.

Beim zweiten Prinzip geht es etwas vermischter zu.

Hierbei darf die Regenbogendiät so verstanden werden, dass jede Mahlzeit alle Farben beinhalten sollte.

Es geht darum einfach viel mehr Obst und Gemüse in die Mahlzeiten zu integrieren als man es bisher gewöhnt ist. Empfohlen werden drei Portionen Gemüse sowie zwei Portionen Obst am Tag.

Der Speiseplan soll absolut frisch und abwechslungsreich gestaltet werden.

Die Pfunde purzeln durch die Veränderung der Essgewohnheiten. Denn viel Obst und Gemüse kurbeln den Stoffwechsel mächtig an.

Das bedeutet also, dass jeder Tag einen neuen Regenbogen bekommen sollte. Sprich, dass es nach Möglichkeit keine Mahlzeit zweimal gibt.

Der Trick ist, dass man bei jeder Mahlzeit alle Farben immer wieder möglichst abwechslungsreich miteinander kombiniert.

Die Regenbogendiät unterstützt auf diese Weise ganz natürlich und ganz einfach die Gewichtsreduzierung und man kann sicher sein, dass man keinen Mangel im Körper erzeugt.

Durch die Vielfalt des Angebotes für den Körper, kann dieser auf sämtliche guten und wichtigen Nährstoffe der Pflanzen zugreifen.

Durch die vielen Ballaststoffe sättigen die kleineren Portionen sehr lange und genau so wird ein Kaloriendefizit herbeigeführt. Da der Körper aber, was Nährstoffe anbelangt, parallel aus dem Vollen schöpfen kann, wird er gerne etwas vom Körperfett abgeben. Bei vielen anderen Diäten arbeitet man mit einem Mangel und dieser führt dazu, dass der Körper oftmals das Fett speichert und lieber wertvolle Muskeln abgibt.

Bei der Regenbogendiät kann dieser Effekt nicht eintreten.

Wie alle Diäten, so ist auch die Regenbogendiät keine Ernährungsweise, die man wie eine neue Philosophie gänzlich in sein Leben übernehmen sollte. Eine Diät ist immer eine Phase und jede Phase ist irgendwann einmal vorbei.

Dennoch wird man viel über Ernährung gelernt haben und wie gut einem ein solch gesunder, bunter Mix getan hat.

Wenn man im Anschluss wieder ein bisschen mehr isst, so muss man nicht die Vielfalt und bunte Großzügigkeit vergessen, die man während der Regenbogendiät gelebt hat.

Ein bisschen Regenbogen-in jedem Tag-ist nie ein Fehler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.