Fitness-Multitalent: Granatapfel

Unser Ratgeber: 10 Gründe warum Granatapfel so wertvoll für den Körper ist.

Der Granatapfel heißt so, weil sein Name einfach aus dem Lateinischen hergeleitet wurde: malum granatum. Das bedeutet: “Ein mit Kernen versehener Apfel”.

Die Frucht kommt ursprünglich aus Nordindien und Afghanistan und wird mittlerweile im gesamten Mittelmeerraum angebaut.

Ihre Saison ist von September bis in den Februar hinein.

Der Granatapfel besteht, neben seiner festen Hülle, aus Fruchtfleisch und kleinen roten Kernen. Diese lassen sich ganz einfach aus der Schale lösen.

Möchte man die Frucht roh essen, so halbiert man sie quer zu den Samenkammern. Dann kann man das Fleisch mit allen Kernen heraus löffeln.

Man kann einen Granatapfel aber auch pressen. Der Saft ist herrlich zum Würzen von süßen und herzhaften Gerichten. Aber Vorsicht: Granatapfelflecken lassen sich so gut wie nicht mehr aus einer schönen Tischdecke entfernen.

Die kleinen Kerne sind ideal zum Verfeinern von Süßspeisen oder um sie orientalischen Gerichten bei zu fügen. Auch in der Mittelmeerküche sind sie sehr beliebt.

Schälen

Wenn man einen Granatapfel etwas professioneller zubereiten möchte dann geht das so: man schneidet ein Quadrat um den Blütenansatz herum. Von den Ecken des Quadrats kann man nun Schnitte nach unten führen und den Blütenansatz heraus ziehen.

Nun kann man mit den Fingern in das Loch greifen und den Granatapfel aufbrechen. Das macht man am besten über einer Schüssel. Jetzt kann man komfortabel Fruchtfleisch und Kerne raus lösen.

Man sollte die weiße Haut entfernen denn die schmeckt unangenehm bitter.

Um Saft aus zu pressen halbiert man die Frucht und drückt diese ganz normal auf eine Zitruspresse.

Gesundheit

1. Die Inhaltsstoffe hemmen Entzündungen und das vor allem im Verdauungstrakt. Studien haben gezeigt, dass täglich 250 ml Granatapfelsaft die Entzündungsmarker im Körper um circa ein Drittel herabsetzen.

2. Die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe wirken auch bei Problemen mit Arthrose. Es werden Enzyme blockiert die an der Entwicklung von Arthrose beteiligt sind.

3. Wer Zahnfleischentzündungen hat oder öfter mal offene Stellen im Mund, der kann sich auch vom Granatapfel helfen lassen.

4. Die Frucht wirkt nachweislich auf den Blutdruck. Trinkt man regelmäßig den Saft, senkt sich der Blutdruck deutlich. So unterstützt man seine Blutgefäße und das Herz und beugt Schlaganfall und Herzinfarkt vor.

5. Auch der Cholesterinspiegel wird positiv durch Granatäpfel beeinflusst. Verzehrt man sie regelmäßig oder trinkt ihren Saft so kann man der Arterienverkalkung entgegen wirken.

Der Granatapfel ist also eine Frucht, die die Gefäße regelrecht putzt und für einen guten Blutfluss sorgt. Darüber freuen sich Herz und Kreislauf.

6. Aber der Granatapfel ist auch im Stande bakterielle Infekte oder Pilzinfekte zu bekämpfen. Die Pflanzenstoffe unterstützen unseren Körper dabei Mikroorganismen in Schach zu halten.

7. Interessant für Sportler ist, dass Granatapfel-Extrakt einen ganz besonderen Effekt auf den Körper hat.

Wenn man ihn dreißig Minuten vor einem Training zu sich nimmt ermüdet der Körper zu einem späteren Zeitpunkt und man kann seine Trainingseffektivität und Fitness deutlich steigern.

8. Die Frucht deckt rund 30 % unseres täglichen Bedarfs an Vitamin C und etwa 36 % des täglich notwendigen Vitamin K. Außerdem enthält der Granatapfel Kalium und Folsäure.

9. Ein Granatapfel steckt voller Antioxidantien. Granatapfelsaft beinhaltet beinahe 20 verschiedene Polyphenole und das sind mehr als in jedem anderen Lebensmittel. Antioxidantien verhindern unter anderem den oxidativen Stress im Körper. Diese entsteht bei starker körperlicher oder physischer Belastung.

10. Die Frucht wird in vielen Kosmetika verwendet. Das Granatapfelsamen-Öl kurbelt nämlich die Elastin- und-Kollagenproduktion der Haut an.

Verwendung

Man kann den Granatapfel einfach aufbrechen und auslöffeln.

Die kleinen Kerne sind jedoch ein absoluter Hingucker in allen Reisgerichten.

Man kann Salate damit wunderschön garnieren oder auch einen guten Fisch.

Gerichte wie ein Hähnchen-Curry lassen sich damit ganz ausgezeichnet ergänzen.

Sie geben jedem Dessert noch mal einen optischen Kick. Gibt man sie zum Beispiel über eine Portion Vanille-Eis so wird man sich über das kleine Extra an Süßsauer freuen.

Bereitet man eine Avocado zu so wird man üblicherweise Salz, Pfeffer und Zitrone verwenden. Gib man nun noch ein paar Granatapfelkerne hinzu hat man eine leckere Ergänzung.

Man kann natürlich auch das Frühstücksmüsli perfekt mit den kleinen Kernen aufpeppen.

Wenn man nicht alle Kerne auf einmal essen möchte, so kann man auch einen Teil ganz einfach einfrieren und selbst in eingefrorenen Zustand letztlich wieder weiter verwenden.

Es lohnt sich also, jeden Tag ein wenig von der süßsauren Frucht zu naschen.

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