Video-Workout: Toega – Was verbirgt sich dahinter?

Wir stellen das Training und drei Übungen vor.

Toega

Das Wort setzt sich zusammen aus Yoga und dem englischen Begriff für Zehen: Toe.

Wir alle wissen, dass Yoga große Effekte auf den Körper und den Geist hat.

Muskulatur wird aktiviert, die Balance und die Dehnungsfähigkeit werden verbessert und die Seele kommt zur Ruhe.

Toega bedeutet also ein Yoga für die Zehen beziehungsweise ein Training für die Muskulatur der Füße.

Erdacht hat sich das Training der Barfuß-Coach Emanuel Bohlander.

Seiner Ansicht nach kann unser modernes Schuhwerk dazu führen, dass wir Fehlstellungen mit den Füßen einnehmen. Er empfiehlt daher barfuß zu laufen und Toega.

Toega: wobei hilft es?

Unser Körper ist eine geschlossene Einheit. Das bedeutet, dass eins immer zum anderen führt. Wir erleben regelmäßig Dominoeffekte.

Unsere Füße sind das Fundament auf dem wir stehen. Und genau von dort beginnt quasi die muskuläre Verteilung in unserem Körper.

Wenn wir also eine Fehlstellung in den Füßen haben, so wirkt sich das direkt auf das Knie aus und von da geht es gleich weiter in die Hüfte. Die Hüfte gibt es weiter an die Wirbelsäule usw.

Die Idee dahinter ist also, dass wir uns einen Großteil der Schmerzen ersparen können, die durch Fehlstellungen entstehen, wenn wir bei den Füßen anfangen.

Tatsächlich sind die Füße etwas, was wir beim Training grundsätzlich vernachlässigen.

Und genau hier setzt Toega an. Es geht darum sich über den Fuß, wie beim Yoga, richtig bewusst zu werden. Durch Dehnen und Strecken und Kräftigungsübungen soll die Muskulatur aktiviert werden und die Mobilität des Fußes wieder hergestellt.

Toega soll tatsächlich auch dazu beitragen, dass man beim Laufen oder Jogging entspannter läuft und länger durchhält.

Die Übungen wirken zunächst einmal recht einfach aber das sind sie nicht.

Da wir es nicht gewöhnt sind mit unseren Füßen zu trainieren wirst du schnell feststellen, dass das Training sehr anstrengend ist. Tatsächlich fordert es uns auch geistig da das Gehirn von uns ja auch noch nie gebeten wurde in diese Richtung zu denken.

Man sollte die Übungen tatsächlich nur wenige Minuten am Tag probieren.

Vor Allem ist es wichtig sich nicht frustrieren zu lassen denn du wirst schnell feststellen, dass du mit den Füßen relativ eingeschränkt bist, was Bewegungen der Zehen anbelangt.

Hier ist es also richtig, hartnäckig und geduldig zu bleiben und es immer wieder zu probieren.

Übung 1

Dass die Übungen alle barfuß gemacht werden, brauche ich glaube ich nicht zu erklären. In der ersten Übung drückst du den großen Zeh fest auf den Boden und hebst alle übrigen Zehen an.

Versuche einen Wechsel von Anheben und Ablegen. Der große Zeh bleibt durchgehend fest auf dem Boden. Achte darauf, dass die Verse ebenfalls fast auf dem Boden bleibt denn sonst ist es unmöglich die Zehen anzuheben.

Übung 2

Nun bleiben die kleineren Zehen fest am Boden, nur der große Zeh wird angehoben und wieder abgelegt.

Übung 3

Stelle Dich auf Zehenspitzen und nun rollst du alle Zehen in Richtung Ferse ein, so dass du, von oben betrachtet keine mehr sehen kannst.

Danach rollst du die Zehen langsam wieder zurück in die Ausgangsstellung.

Es lohnt sich diese Übungen einmal zu versuchen.

Bleib einfach geduldig dran. Wenn du die Übungen mit dem rechten Fuß vollzogen hast, dann ist der linke dran. Das dauert wirklich wenige Minuten aber du wirst tatsächlich schnell sehr wohltuende Effekte in deinen Füßen spüren.

Wir wünschen dir viel Spaß beim ausprobieren. Lass dich nicht frustrieren sondern bleib dran.

Toega ist eine gute Vorbereitung für den Sommer und alle Aktivitäten, die kommen werden. Es macht Spass einmal Übungen zu machen, wie man sie vorher selten oder nie versucht hat.

Be FunctionFit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.