Wunderwaffe Olivenöl: So gesund ist es wirklich

Unser Ratgeber: Darum ist Olivenöl so wirkungsvoll.

Olivenöl ist der Hauptbestandteil der mediterranen Ernährung. In Italien und Spanien werden über 10 l pro Jahr pro Kopf konsumiert und in Griechenland sogar mehr als 20. Hier bei uns in Deutschland liegt der Verbrauch etwa bei 0,85 l.

Aber in der Zwischenzeit hat das Öl einen Zusatznamen erhalten: „Functional Food“.

So wird ein Lebensmittel genannt, welches neben der einfachen Ernährung auch noch weitere Zwecke erfüllt, beispielsweise die Gesundheit zu fördern.

Die wirkungsvollen Effekte von Olivenöl sind nicht Wenige. So gilt es als erwiesen, dass ganz bestimmte Inhaltsstoffe im Olivenöl beispielsweise Alzheimer und Parkinson entgegen wirken und auch der Zellalterung im Körper.

Olivenöl hilft Thrombosen zu verhindern sowie eine zu hohe Säurebildung im Magen. Es senkt den Cholesterinspiegel und wirkt positiv auf die Galle und die Bauchspeicheldrüse.

Olivenöl spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung von neuen Nervenzellen. Außerdem ist es Öl gut für das Herz, ist voller Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend.

Aus was besteht Olivenöl?

Olivenöl ist ein Pflanzenöl und es wird sowohl aus dem Fleisch als auch aus dem Kern der Oliven gepresst. Darin enthalten sind Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E und K. So genannte Polyphenole schützen unser Körper vor freien Radikalen, die unsere Zellen attackieren. Zudem wirkt es entzündungshemmend.

Herzerkrankungen

Die ungesättigten Fettsäuren sind der Grund, warum Olivenöl das Risiko für eine Herzerkrankung drastisch senken kann. Zwei Esslöffel Olivenöl pro Tag bieten eine gute Vorsorge. Die gleichen ungesättigten Fettsäuren sorgen für einen angekurbelten Stoffwechsel und für einen gesunden Cholesterinspiegel.

Die Antioxidantien schützen vor Herzinfarkt.

Abnehmen

Olivenöl ist im Stande ein bestimmtes Hormon frei zu setzen, welches den Appetit reduziert. Das Hormon signalisiert dem Gehirn, dass keine weitere Nahrung nötig ist. Somit kann Olivenöl tatsächlich beim Abnehmen helfen und das vor allem in der Bauchregion.

Die ungesättigten Fettsäuren kurbeln die Fettverbrennung an. Außerdem macht Olivenöl besonders gut und sehr lange satt.

Da das Öl den Blutzuckerspiegel stabilisiert wirkt es dem Übergewicht entgegen.

Haut und Haare

Olivenöl ist nicht nur überzeugend in seiner Wirkung für das Herz und die Verdauung sondern es ist auch richtig gut für die Hautpflege und Haarpflege.

Das Öl hat einen hohen Nährstoffgehalt und somit hilft es trockenem und sprödem Haar wieder mehr Glanz zu bekommen. Man kann es tatsächlich vor dem Waschen einfach ein wenig in die Spitzen einmassieren.

Nach etwa 30 Minuten Zeit kann man das Haare ganz normal mit Shampoo waschen und wird sofort den wunderbaren Effekt feststellen.

Olivenöl kann der Haut sehr viel Feuchtigkeit spenden. Die Vitamine A und E und verschiedene andere Mineralstoffe und Fettsäuren sorgen für eine weiche und geschmeidige Haut. Versuche einfach einmal deinem Badewasser ein paar Spritzer Olivenöl mit zu geben.

Möchte man bestimmte Hautpartien straffen so kann man sich regelmäßig mit handwarmen Olivenöl einreiben, zum Beispiel vor der Dusche. Wenn das Öl eine Weile wirken kann wird es seine tollen Effekte gleich entfalten. Tatsächlich kann man Olivenöl auch für das Gesicht verwenden um eine glatte und straffere Haut zu bekommen.

Olivenöl ist auch ein hervorragender Lippenbalsam bei rauen Lippen.

Olivenöl ist voller sekundärer Pflanzenstoffe. Diese haben einen tatsächlichen Anti -Aging -Effekt.

Man kann seiner Tagescreme ein wenig Olivenöl beimischen oder eine Gesichtsmaske herstellen aus Olivenöl mit Honig.

Krebs

Versuche mit Zellkulturen haben gezeigt, dass Olivenöl das Wachstum von Tumorzellen behindert. Allerdings stehen dazu klinische Studien an Menschen noch aus.

Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt es Studien, die darauf hinweisen, dass in Ländern, in denen viel Olivenöl konsumiert wird, weniger Brust-und Darm-Krebs auftritt

Immunsystem

Studien haben allerdings erwiesen, dass die Ölsäure nicht nur gut gegen Insulinresistenz ist,sondern aktiv das Immunsystem unterstützt.

Diabetes Typ1

Bei diesem Typ Diabetes steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen weniger stark an, wenn man regelmäßig Olivenöl verzehrt.

Welches Olivenöl ist richtig?

Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Es gibt verschiedene Güteklassen.

Das native Olivenöl ‘Extra’ oder auch ‘Extra Vergine’ hat die höchste Qualität in Bezug auf Geschmack und gesundheitsfördernde Wirkung.

Die nächste Güteklasse ist es native Olivenöl. Genau wie das Olivenöl mit dem Prädikat ‘Extra’ werden hier Oliven kaltgepresst, jedoch erreicht einfaches natives Olivenöl nicht diese Klasse.

Steht auf der Flasche nur Olivenöl drauf handelt es sich um eine Mischung aus raffinierten Öl und nativen Olivenöl. Hier wurden die Oliven warmgepresst und das Öl mit Lösungsmitteln extrahiert.

Oliventresteröl wird es allem hergestellt was nach dem Pressen übrig bleibt. Es wird mit Lösungsmittel verarbeitet und hat geschmacklich große Abzüge.

Das Beste was man also nehmen kann ist es ‘Natives Olivenöl Extra’. Es sollte nicht gefiltert sein denn dann ist es besonders frisch.

Man sollte das Öl immer in einer dunklen Flasche kaufen da es vor Licht geschützt werden muss. Nach Möglichkeit sollte man es beim Kochen, nicht jedoch zum Braten verwenden.

Wir wünschen Euch viel Freude beim Neuentdecken von einer wahrhaft alten Spezialität.

Be FunctionFit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.