Indischer Curry-Topf

Ein vegetarischer Protein-Hochgenuß.

Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt wird sich immer wieder die Frage stellen, wie man bloß ausreichend die lebensnotwendigen Proteine mit der Nahrung aufnehmen kann?

Denn das ist gar nicht so einfach. Proteine kommen zwar in allen pflanzlichen Lebensmitteln vor aber natürlich nicht überall in der gleichen Konzentration.

Hülsenfrüchte, wie Bohnen oder Linsen, stehen dabei ganz oben auf der Liste. Sie sind einfach zuzubereiten und liefern verhältnismäßig viel pflanzliches Eiweiß.

Der Körper braucht Proteine für den Zellaufbau, die Zellregeneration, die Bildung der Enzyme und für das gesamte Hormonsystem. Aber auch für ein funktionierendes Immunsystem.

Das Gehirn braucht Eiweiße und es ist entscheidend für den Muskelaufbau.

Wer trainiert braucht Proteine da der Körper die kleinen Risse in den Muskelfasern, die automatisch beim Training entstehen, wieder reparieren möchte. Dadurch werden die Muskeln mit der Zeit größer und straffer und der Körper kann dadurch wiederum mehr Energie verbrennen.

Der menschliche Körper besteht, je nach Alter, aus circa 7-13 kg Protein.

Die tägliche Zufuhr an Eiweiß sollte, laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, in etwa 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht nicht unterschreiten.

Ab einem Alter von 65 Jahren wird sogar 1 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht empfohlen.

Damit es ganz einfach ist die tägliche Menge an Proteinen schnell und lecker aufzunehmen, findest du hier im Blog viele, viele eiweißlastige Rezepte.

Heute möchte ich ein neues vorstellen.

Die Zutaten

1 Handvoll Linsen

1 große Kartoffel

1 mittelgroße Zwiebel

3 Frühlingszwiebeln

1 Dose gestückelte Tomaten

1 Dose Kokosmilch

1 Bund glatte Petersilie

Knoblauch

1 Chili-Schote

Ingwer

1 große Spitzpaprika

1 Becher Yoghurt

Currypulver

Kreuzkümmel

Salz und eine Prise Zucker

Etwas Öl zum braten

Die Zubereitung

Die Linsen werden in der Kokosmilch gekocht jedoch nicht zu weich. Wird die Kokosmilch zu dick sollte man etwas Wasser hinzufügen.

In der Zwischenzeit wird die Kartoffel gewürfelt und gekocht. Auch das Gemüse muss gewürfelt werden. Ingwer, Chili und Knoblauch und Zwiebel werden fein gehackt.

Dabei behält man von den Frühlingszwiebeln etwas von dem grünen Teil zurück.

Das ganze Gemüse wird nun mit dem Öl leicht angebraten und dann zu den Linsen gegeben- auch die Kartoffeln.

Der Eintopf wird nun mit dem Curry, Kreuzkümmel etwas Zucker und Salz abgeschmeckt.

Zum Schluss werden die Tomaten hinzu gegeben. Man kann diese aber auch weglassen. Das ist reine Geschmackssache.

Der Joghurt wird nun mit Salz und einer kleinen Prise Zucker sowie dem Grün der Frühlingszwiebeln abgeschmeckt. Das Gericht sollte scharf sein und der Joghurt darf diese Schärfe wiederum etwas abmildern.

Die Schüssel wird nun mit der Petersilie garniert und wir wünschen einen guten Appetit.

One thought on “Indischer Curry-Topf

  1. Das war gestern unser Abendbrot. Ohne Chili (nahm stattdessen etwas harissa in die Sauce) und Tomaten, gab es zwei volle Suppenteller, gerade richtig für uns. Es hat uns sehr gut geschmeckt, und ich danke für dieses leckere Rezept!

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